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Mails und Mailanhänge sind heute der bei weitem erfolgreichste Verbreitungsweg für Viren, Würmer und Trojaner. Das zeigen auch die aktuellen Outbreaks von Mydoom und Dumaru. Der Mydoom-Wurm konnte sich innerhalb weniger Stunden rasant im Internet verbreiten. 
Windows XP optimieren Die richtigen Maßnahmen bringen Windows XP auf Vordermann. Mit unseren 25 Profi- Tipps von Auslagerungsdatei bis Systemdateiwiederherstellung machen Sie Ihr Betriebssystem fitt

Opera 7.50 Preview 3
Knapp drei Wochen ist es her, dass die norwegische Browserschmiede Opera die experimentelle Preview 2 von Opera 7.50 von der Leine lies, jetzt geht’s in die nächste Runde. Die Norweger haben eine mit diversen Neuerungen und Verbesserungen ausgestattete Preview 3 (Build: 3658) bereit gestellt.

Gratis-Sicherheits-CD von Microsoft für Windows
Microsoft bietet allen Windows-Anwendern die Möglichkeit, eine kostenlose Sicherheits-CD zu bestellen, mit der diverse Sicherheitslücken in Windows geschlossen werden können. Gedacht ist die CD vor allem für Anwender, die nicht mit einer Breitband-Verbindung ins Internet gehen und für die daher die Downloads der vielen Updates zur Qual werden. Als Bonus gibt es auf der CD noch umfangreiches Infomaterial rund um das Thema Sicherheit sowie diverse Sicherheitssoftware.

Wurm kommt mit Virus-Funktion
 

Wieder müssen PC-Anwender vor einem neuen Wurm zittern. "W32/Bagle-N" heißt der Schurke, der auf einem infizierten Rechner nicht nur eine Hintertür öffnet und Schutz-Software killt, sondern zu allem Verdruss auch noch ausführbare Dateien infiziert. Ein Wurm mit Virus-Komponenten also. 
Ab sofort erhöht GMX das monatliche Freikontingent für seine DSL-Volumentarife. Die Preise bleiben dabei unverändert.
Gratis e~mail adresen
Die Entwickler des Mozilla-Browsers haben die Version 1.6 Beta zum Download bereitgestellt. Für die neue Generation des Browsers wurden unter anderem diverse Sicherheitslücken geflickt und eine ganze Reihe von Bugs beseitigt.
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Spiele im Trend: MSN Messenger in der Version 6.2 erschienen 

Microsoft bietet ab sofort den MSN Messenger in der Version 6.2 zum Download an. Die neue Version des Instant Messengers hat einige neue Funktionen an Bord und wird inklusive dem Browser-Addon "MSN Toolbar" ausgeliefert. Solche Bündelungen seitens Microsoft führten in der Vergangenheit oft zu Problemen. Daher wollen die Redmondern anscheinend dieses Mal auf Nummer sicher gehen, und lassen den Anwendern die Wahl, ob "MSN Toolbar" automatisch mitinstalliert werden soll. 

Die "MSN Toolbar" ähnelt vom Funktionsumfang her Googles Toolbar für den IE und besitzt ebenfalls einen Popup-Blocker. Microsoft bietet seine Toolbar für MSN seit Januar zum Download an und bündelt sie nunmehr mit dem MSN Messenger. Durch diese Aktion will Microsoft anscheinend dafür sorgen, dass sich die Anzahl der "MSN Toolbar"-Nutzer erhöht. Seit Januar wurde sie mehr als 1,2 Millionen Mal herunter geladen. Die Anzahl der "MSN Messenger"-Anwender liegt dagegen um ein Vielfaches höher. 

Zu den Neuerungen von MSN Messenger 6.2 gehören kleinere Verbesserungen, eine Autokorrektur-Funktion für Emoticons und ein Verbindungs-Troubleshooter. In der Kontaktliste werden Anwender, die ein mobiles Gerät nutzen, als solche kenntlich gemacht. Möglicherweise gefährliche Dateien blockt der Messenger automatisch ab. 

Weitere Infos & Download 

ICQ hatte in der vergangenen Woche mit der Version 4.0 erstmals Spiele in seinen Instant Messenger integriert. Der MSN Messenger zieht in der Version 6.2 nach. Zur Auswahl stehen diverse Spiele, wie beispielsweise Dame, Tic Tac Toe und Minesweeper. 

In der US-Version bietet Microsoft den erweiterten und kostenpflichtigen Spiele-Service "MSN Instant Games Clubhouse" an. Hier fallen Kosten zwischen 3,99 US-Dollar monatlich und 14,99 US-Dollar jährlich an. 

Die Veröffentlichung der Version 6.2 von MSN Messenger verlief seitens Microsoft nicht reibungslos. Die neue Version sollte eigentlich bereits in der vergangenen Woche erscheinen. Microsoft verschob allerdings kurzfristig aufgrund von nicht näher genannten technischen Problemen den Release. 

Nach ICQ 4.0 und MSN Messenger 6.2 wird auch Yahoo künftig bei seinem Instant Messenger auf Spiele setzen. Bereits in Kürze soll eine neue Version des Yahoo-Messengers erscheinen (  The All New Yahoo! Messenger ), der den Anwendern einen schnellen Zugriff auf das Online-Spieleangebot von Yahoo bieten soll. Die Beta-Version steht bereits zum Download bereit

 

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Sicherheitslücken im Internet:

Sendung vom 02.03.2004
Sendung vom 02.03.2004 
Sicherheitslücken im Internet: Freier Zugang auf private Daten 
Immer schneller und günstiger - so werben Provider für ihre ADSL und highspeed-Angebote. Bereits surfen über 1 Million Schweizer mit Breitbandanschlüssen. Dass die neue Technik auch Gefahren birgt, wissen die wenigsten. Ein Kassensturz-Test zeigt: Auf fremden Computern rumschnüffeln und Daten löschen ist ein Kinderspiel, wenn diese nicht geschützt sind. 
 Wie ein Haus hat jeder Computer eine sogenannte IP-Adresse. Wer diese Adresse im Windows-Explorer eingibt, gelangt bei Computern ohne Schutz automatisch auf die Festplatte. Bei Tausenden Computern stehen überdies nicht nur die Türen, sondern auch Schubladen und Schränke offen: Liebesbriefe, Kündigungsschreiben oder streng vertrauliche Dateien - Der neugierige Surfer hat auf ungeschützten Festplatten Einsicht in alles, was er anklickt. Und nicht nur das: Er kann fremde Dateien abändern oder gar löschen. 
Kassensturz wollte es genau wissen und schaute sich einen Tag lang nach offenen Computertüren um und testete mit Hilfe eines Informatikexperten die Sicherheit der Schweizer ADSL und TV-Kabelnetzbenutzer. Kassensturz fand Arbeitsverträge, Geheimhaltungsabkommen zwischen zwei Firmen, Bewerbungen, Zeugnisse, Liebesbriefe, Vermögensaufstellungen - und das alles frei zugänglich. An einem einzigen Tag rannte Kassensturz bei über 100 Firmen und Privaten offene Türen ein. Dabei wollten diese mit ADSL und TV-Kabel nur schneller surfen.<
Das Problem: Viele der verkauften Modems haben gar keinen Schutz eingebaut. Wer sich nicht zusätzlich schützt (siehe Tipps), bei dem ist die Computertür ins Internet speerangelweit offen. Für Langfinger ist deshalb der Datenklau ein Kinderspiel. Ebenso leichtes Spiel haben Viren und Würmer: Sie spazieren von IP-Adresse zu IP-Adresse, und wenn die Türe auf ist, können sie ohne Anstrengung in den Computer. Der Benutzer merkt nichts davon. 
Peter Heinzmann und die Firma Cnlab haben für Kassensturz und Saldo sieben Tage lang 24 Stunden den Schutz der Schweizer ADSL und TV-Kabel-Nutzer geprüft. "Dazu liessen wir Programme laufen, die sich wie Angreifer verhalten und schauten, wie gut die Computer geschützt sind", erklärt Heinzmann. Bei Testsieger Green waren 10 Prozent der ADSL-Kunden ohne Schutz, bei SolNet und Bluewin waren es 14 Prozent. Bluewin verkauft als einziger Anbieter ausschliesslich sichere NAT-Geräte und sagt, die 14 Prozent hätten die Modems selbst eingekauft. SolNet hat inzwischen eine eigene Sicherheits-Site aufgeschaltet. Bei Cablecom stehen bei 54 Prozent aller Computer die Türen offen. Das grösste Sicherheitsproblem unter den ADSL-Anbietern hat Sunrise. Sunrise legt Wert darauf, dass bei jedem Modem eine CD-Rom mit Schutzsoftware mitgeliefert werde. Aber noch heute verschenkt Sunrise im grossen Stil unsichere Modems, statt die etwas teureren, aber sichereren NAT-Geräte. "Mit einem NAT-Modem haben Sie nur den Firewall. Uns geht es jedoch um die gesamte Sicherheit, und die erreichen unsere Kunden, wenn sie die CD-Rom installieren", verteidigt Sunrise-Sprecherin Monika Walser. Cablecom verweist auf seine Homepage, wo jeder Kunde Schutzsoftware selber herunterladen uns installieren könne. Aufgeschreckt von Kassensturz will Cablecom jetzt handeln: "Wir werden unser Angebot erweitern durch ein Gerät, das man zwischen PC und Modem installieren kann. Dieser Firewall ist ein günstiges Angebot, das den Kunden dann schützt", verspricht Christian Kampfer, Leiter Netzwerk Cablecom. 
Kassensturz wollte auch wissen, wie oft ein Computer, der am Internet angeschlossen ist, angegriffen wird (Resultate siehe Tabelle): Die Provider halten diese Zahlen bis heute unter Verschluss. Kassensturz liess dies nun von Profis testen. "90 Prozent der Attacken stammen von Programmen", betont Heinzmann. Die Angreifer sind also nicht Hacker sondern vor allem Viren und Würmer. "Wenn die Anbieter Hinweise über die Eingriffe in den allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Kleingedruckten und im Internet haben, dann machen sie zu wenig", findet der Schweizerische Datenschutzbeauftragten, Peter Thür. "Da muss sich radikal etwas ändern."
(Kassensturz vom 2.3.2004)